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Satiniert
Durch hohen mechanischen Druck werden solche Papiere satiniert, die eine noch glattere Oberfläche benötigen, als sie in der Papiermaschine erzeugt werden kann. Dies geschieht mit dem Satinierkalander, einer Maschine, bei der die „rohe“ Papierbahn aus der Papiermaschine in einem Walzwerk aus Stahlzylindern geglättet wird.
Schnellschuss
Ein besonders eiliger, ohne längere Planung oder Vorbereitung auszuführender Auftrag, der oberste Priorität besitzt, wird Schnellschuss genannt.
Schöndruck
Als Schöndruck wird die zuerst bedruckte Seite des Druckbogens bezeichnet, wohingegen die Rückseite Widerdruck heißt.
Schriftfamilie
Schriftfamilien heißen Gruppen zusammengehörender Schriftschnitte (z. B. light, roman, bold, black, italic). Eine Schriftfamilie umfasst in der Regel mehrere unterschiedliche Schriftstile mit unterschiedlichen Schriftbreiten, Schriftstärken und Schriftlagen.
SCSI
Small Computer System Interface (SCSI) beschreibt eine genormte Datenübertragung vom Computer (Macintosh) zu den angeschlossenen Peripheriegeräten und umgekehrt. Über diese Schnittstelle lassen sich bis zu sieben SCSI-Geräte hintereinander geschaltet anschließen. Jedes dieser Geräte bekommt eine eigene Nummer. Der Mac besitzt immer die 7, die interne Harddisk die 0. In der Windows-Welt heißen bekannte Schnittstellen RS-232 oder Centronics.
Seitenspiegel
Ein Montagebogen mit vorgedruckten Hilfslinien für das exakte Kleben der Zeitungsseiten wird als Seitenspiegel bezeichnet.
Serifen
Mit Serifen meint man die An- und Endstriche der Buchstaben, z. B. als Abschluss der Grundstriche zur Schriftlinie. Serifen verbessern die Lesbarkeit, da sie das Auge lenken bzw. in der Zeile halten.
Server
Ein Server (aus dem Englischen „to serve“ = bedienen) ist eine Software-Hardware-Einheit bzw. ein Rechner, der in einem Netzwerk so genannte Clients bedient. In einem lokalen Netzwerk heißt der Steuerrechner File-Server. Der Server ist in einem solchen Netzwerk für die Verwaltung zuständig und stellt alle benötigten Dienste für die einzelnen Besucher (Clients) zur Verfügung. Diese Dienste können Datenspeicherplatz, Programme oder der Zugang zum Netzwerkdrucker sein. In einem WAN oder einem Verbund von WANs (wie z. B. dem Internet) bietet der Server verschiedene Dienste wie das Versenden oder Weiterleiten von E-Mails, die Möglichkeit des Download von Dateien oder Recherchedienste in einer Datenbank an.
Schriftklassifikation
Druckschriften werden nach formalen und schriftgeschichtlichen Gesichtspunkten geordnet und in Schriftgattungen eingeteilt. Es existieren unterschiedliche Klassifikationsmodelle, so u. a. die Einteilung der Schriften in elf Gruppen nach DIN 16518: Venezianische Renaissance- Antiqua, Französische Renaissance- Antiqua, Barock-Antiqua, Klassizistische Antiqua, Serifenbetonte Linearantiqua, Serifenlose Linearantiqua, Antiquavarianten, Schreibschriften, Handschriftliche Antiqua, Gebrochene Schriften und Fremde Schriften.
Schriftlinie
Auf der Schriftlinie – auch Grundlinie genannt – stehen alle Großbuchstaben und die Kleinbuchstaben ohne Unterlängen.
Schriftschnitt
Der Schriftschnitt beschreibt die Variationsmöglichkeiten des Schriftbildes innerhalb einer Schriftfamilie. Diese Varianten unterscheiden sich durch unterschiedliche Auszeichnungsmerkmale und werden auch Garnituren genannt. Standardmäßig hat fast jede Schriftfamilie einen kursiven, einen fetten und einen fettkursiven Schnitt.
Schulterhöhe
Der vertikale Abstand des einheitlichen Textbeginns vom oberen Rand wird als Schulterhöhe oder Vorschlag bezeichnet.
Skalieren
Das Vergrößern oder Verkleinern von Zeichen, Bildern und Objekten nennt man Skalieren.
Spatium
Als Spatium wurde im Bleisatz das kleinstmögliche Blindmaterial in der Stärke von einem halben oder viertel Punkt bezeichnet, durch das die Zeile auf die Breite ausgetrieben, Versalien ausgeglichen und Wörter spationiert werden konnten.
Sperren
Sperren meint eine wesentliche Vergrößerung der Buchstabenzwischenräume. Werden die Zwischenräume nur wenig vergrößert, spricht man hingegen vom Spationieren.
Spitzpunkt
Der Spitzpunkt ist der kleinste reproduzierbare Rasterpunkt, gemessen in Prozent Flächendeckung. Im konventionellen Offsetdruck hat er eine Flächendeckung von 5% im Licht und 95 % in der Tiefe. Kleinere oder größere Flächendeckungen gehen im Druck verloren. Vor allem in den hellen Bildpartien ist ein solcher Punktverlust störend sichtbar, wenn die Tonwerte ausbrechen. Der Spitzpunkt ist vom Druckverfahren, der Rasterpunktform und dem Papier abhängig.
Strichbild
Vorlagen, bei denen keine Zwischentöne vorkommen, die also nur Schwarz oder Weiß enthalten, werden als Strichbilder bezeichnet. Typische Vertreter einer solchen Vorlage sind Tuschzeichnungen oder Unterschriften mit Kugelschreiber.
Tabloid
Ein Zeitungsformat in der halben Zeitungsgröße wird als Tabloid bezeichnet. Zeitungsbeilagen werden häufig in diesem Format gedruckt.
Tiefdruck
Tiefdruck ist ein Druckverfahren für große Auflagen (Kataloge, Publikumszeitschriften, Verpackungen). Die druckenden Teile werden hierbei durch digitale Übertragung mittels Gravur in eine Kupferhaut graviert. Sie liegen als Näpfchen vertieft. Beim Druck werden diese Näpfchen mit Farbe gefüllt, ein Rakel streift die nicht benötigte Farbe ab und die restliche Farbe gelangt so auf die Papierbahn.
TIFF
Tagged Image File Format (TIFF) ist ein programm- und rechnerunabhängiges Dateiformat zur digitalen Bildverarbeitung. Verschiedene Auszeichnungen erlauben es Programmen, je nach ihren Fähigkeiten, Teile der Grafik zu verarbeiten oder zu ignorieren.
Tracking
Unter Tracking versteht man das Variieren der Laufweite eines Schriftschnitts.
Trapping
Beim Trapping reißt das Papier aus, bedingt durch zähe Druckfarbe, und es entstehen weiße Flecken auf dem Druck.
Trennfuge
Die sichtbare oder unsichtbare Markierung einer Trennstelle wird als Trennfuge bezeichnet.
Typografie
Typografie ist die Lehre von der Form und Gestaltung der Schriftzeichen, im weiteren Sinne auch der Gestaltung von Druckwerken durch
Überdrucken
Mit dem Begriff Überdrucken wird im Druckbereich das Übereinanderdrucken von lasierenden (durchscheinenden) Farben bezeichnet. Hierbei mischen sich die Farbschichten, durch das Zusammendrucken der Prozessfarben entstehen also neue Farbtöne.
Überfüllen
Wenn im Mehrfarbendruck zwei Farben aneinander liegen, lässt man sie leicht überlappen, damit bei leichten Passerungenauigkeiten im Druck keine Blitzer entstehen können. Beim Überfüllen sollte die hellere Farbe stets die dunklere überlappen.
Übersatz
Als Übersatz werden Sätze oder Textteile bezeichnet, die in der Spalte oder Seite nicht mehr untergebracht werden können. Ein Text enthält also mehr Zeilen, als im Layout Platz finden.
Unterschneiden
Unterschneiden meint die Verringerung des Buchstabenabstands bei kritischen Buchstabenkombinationen. Auf diese Weise wird eine harmonische Schriftweite ohne auffällige Lücken erzielt und somit die Lesbarkeit des Textes verbessert. Texte und Abbildungen. Im engeren Sinne wird mit Typografie auch die Lehre von den einzelnen Buchstaben, von der Zusammenfügung einzelner Buchstaben zu Wörtern, von Wörtern zu Zeilen, Zeilen zu Absätzen, Textblöcken, Spalten beschrieben. Die Typografie beschäftigt sich also mit den Grundelementen der Textgestaltung. Moderne Typografie muss dabei die elektronischen Medien mit einbeziehen und sich auch mit den speziellen Problemen der Bildschirmausgabe, der Ausgabe von Schrift über Projektionsmedien etc. auseinandersetzen.
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