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Oberlänge
Mit Oberlänge beschreibt man die sichtbare Strichhöhe der Buchstaben k, l, h, oder b, welche über die Höhe der Kleinbuchstaben hinausreicht.
OCR
Unter Optical Character Recognition (OCR), zu Deutsch „optische Erkennung von Buchstaben“, versteht man das Einlesen eines Manuskriptes oder gedruckten Textes und die Umwandlung in eine ASCII- oder Word-Datei.
OPI
Open Prepress Interface (OPI) wandelt eine hoch aufgelöste Bilddatei in eine reduzierte um, die einfacher im Layout platziert und ausgedruckt werden kann. Die Informationen von Position, Größe und Beschnitt werden durch OPI übermittelt. Die niedrig aufgelösten Daten werden beim Belichtungsvorgang durch die hoch aufgelösten ersetzt.
Outline
Bei den so genannten Outline-Schriften werden nur die äußeren Umrisslinien eines Zeichens abgebildet. Die Buchstaben haben also eine Kontur, aber keine Füllung.
Pagina
Mit Pagina wird die Seitenzahl bzw. die fortlaufende Nummerierung einer Drucksache bezeichnet.
Pantone
Dieser Farbstandard zur Normierung von Buntfarben erleichtert durch den Pantone-Farbfächer allen Machern die gemeinsame Sprache. Pantone-Farben werden u. a. für grafische Entwürfe oder Schmukkfarbe im Offset- oder Hochdruck verwendet.
Papier
Papiere werden nach folgenden Kriterien unterschieden: Papiergewicht, Oberfläche, Farbe, Zusammensetzung, Einsatzgebiet, Laufrichtung.
Papiergewicht
Das Papiergewicht wird in Gramm pro Quadratmeter gemessen. Zeitungspapiere sind 40-55 g/m2 schwer, Magazinpapiere im Offset um 100 g/m2, im Tiefdruck etwa 50-80 g/m2.
PICT
PICT (Picture) ist ein Mac-Speicherformat, welches ganze Objekte ablegen kann. PICT-I wird für schwarz-weiße Zeichnungen verwendet, PICT-II für farbige.
Pixel
Pixel, ein Kunstwort aus „Picture“ und „Element“, ist die kleinste darstellbare quadratische Einheit am Bildschirm. Eine Pixelgrafik besteht aus lauter solchen Einheiten, die in der Vergrößerung erst sichtbar werden. Mit einem Scanner werden die Bilder in einzelne Pixel zerlegt, mit der jeweils entsprechenden Farbtiefe und dem Farbanteil in RGB.
Plug-in
Als Plug-in bezeichnet man ein nachladbares Programmmodul, das ein bestehendes Programm um Zusatzfunktionen ergänzt.
Point
Point ist eine typografische Maßeinheit, die ca. 0,535 mm entspricht.
PostScript
Die Seitenbeschreibungssprache PostScript stellt Schriftzeichen und grafische Elemente so dar, dass sie größenunabhängig in der höchstmöglichen Auflösung des Druckers oder Belichters ausgegeben werden können.
ppi
Die Maßeinheit ppi (pixel per inch) gibt an, mit wie vielen Bildelementen pro Zoll ein Scanner das Original erfassen kann. Häufig wird fälschlicherweise dpi anstelle von ppi für die Dateneingabe bei Scannern und für die Darstellung am Monitor verwendet.
Proof
Ein Proof ist ein Probedruck, der einen farbverbindlichen Eindruck des späteren Produktes liefert. Während analoge Proofs ab einem fertig belichteten Film arbeiten, arbeiten digitale Proofs direkt aus dem Datenbestand.
Punkt
Punkt ist die kleinste Maßeinheit des europäischen typografischen Maßsystems. Der Wert eines typografischen Punktes ist allerdings nicht einheitlich festgelegt. Die gebräuchlichsten Varianten sind der Didot-Punkt (0,376065 mm) und der Pica-Punkt (0,353 mm).
Punktzuwachs
Als Punktzuwachs wird die Abweichung zwischen Rastertonwerten im Film und im Druck bezeichnet. Bedingt durch den mechanischen Anpressdruck, erfährt jeder Punkt in einem Rasterbild eine Verbreiterung. Je nach Papier, Druckmaschine, Format, Farbe kann diese Zunahme variieren.
Punzen
Die Punze bezeichnet den nicht druckenden Innenraum eines Buchstabens. Die Punzenbreite des kleinen n dient als Anhaltspunkt für den Wortzwischenraum.
Quicktime
Quicktime ist ein von Apple definierter Standard zum Aufnehmen, Bearbeiten und Wiedergeben von Videos auf einem Computer. Quicktime arbeitet nach dem Differenzbildverfahren, nach dem die Bildinhaltevoneinander abgezogen werden und nur die Differenz digital gespeichert wird. Aus Kapazitätsgründen beschränken sich Quicktime-Movies auf etwa ein Viertel des Bildschirmes: 160 x 120 Pixel.
RAM
Random Access Memory (RAM) ist ein Schreib- Lese-Speicher, bei dem Informationen überschrieben und verändert werden können. Je mehr RAM – also Arbeitsspeicher – ein Computer besitzt, desto mehr Programme können gleichzeitig geöffnet sein und desto größere Files können verarbeitet werden.
Raster
Mit Raster können einerseits Seitenraster für den Aufbau einer Zeitungsseite sowie Zeilen- oder Grundlinienraster gemeint sein. Andererseits heißt die Auflösung eines Bildes in kleine Punkte ebenfalls Raster. Es gibt verschiedene Rasterweiten oder -formen.
Rausatz
Vom Rausatz spricht man, wenn als Grundlage ein linksbündiger Flattersatz verwendet wird, aber der ungleiche rechte Satzrand durch Worttrennungen annähernd ausgeglichen wird.
Redaktionssystem
Dieses computergesteuerte und prozessorientierte Computersystem bietet der Anzeigenverwaltung, der Redaktion, dem Layout und der Technik unterschiedliche Zugriffsmöglichkeiten.
Redigieren
Unter Redigieren versteht man die Überarbeitung von angeliefertem Text, beispielsweise durch Korrigieren, Umschreiben, Kürzen, das Einfügen von Zwischentiteln oder das Verfassen von Legenden, um ihn auf diese Weise druckfertig zu machen.
ROM
Bei ROM (Read-Only Memory) handelt es sich um einen Datenspeicher, dessen Daten nach dem Speichern nur noch abgerufen, jedoch nicht mehr verändert werden können, z. B. CD-ROM. ROM ist ein Speichermedium, das gespeicherte Daten auf Dauer behält, ein ständiges Wiederauffrischen der Daten ist nicht erforderlich.
Rough
Die Rohskizze eines Entwurfs wird als Rough bezeichnet. Bilder werden hier durch Vierecke, Textspalten durch eine z-förmige Linie dargestellt.
RGB
RGB steht für die Farben Rot, Grün, Blau und bezeichnet das additive Farbmodell von Bildschirmen. Mit diesen Farben arbeiten alle Bildschirme. Additiv deshalb, weil in der Mischung diese drei Lichtfarben Weiß ergeben.
Rohsatz
Der noch unbearbeitete Satz, in dem der Text lediglich in eine Spalte eingeflossen ist, wird Rohsatz genannt. Im Rohlayout werden Überschriften, Bilder, Fotos skizziert, um Gesamtumfang und Gesamtwirkung beurteilen zu können.
RIP
Der Raster Image Processor (RIP) rechnet die eintreffenden Daten für die Belichtungseinheit um. Ein RIP kann sowohl in Software- als auch in Hardwareform vorliegen.
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