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Glossar

 

 


 

Kegel

Früher war die Kegelgröße die Bleibuchstabengröße in Punkt. Diese ist nicht identisch mit der Schriftgröße, da zum Platzbedarf noch Ober- und Unterlängen hinzugerechnet werden müssen.


Kerning

Kerning meint die optische Angleichung des Zwischenraums von kritischen Buchstabenbegegnungen innerhalb eines Schriftschnitts. Mittels einer „Kerningtabelle“ erhält jeder Schriftschnitt die optimalen Parameter, welche ein harmonisches Bild ohne hässliche Lücken oder Komprimierungen innerhalb einer Buchstabenreihe ergeben sollen. Durch das Kerning gibt der Schriftgestalter die optimalen Spationierungen oder Unterschneidungen für die Abstände sämtlicher Buchstabenkombinationen seiner Schrift zueinander vor.


Kalibrierung

Um eine korrekte Reproduktion von Bildern gewährleisten zu können, sollten alle am Prozess beteiligten Geräte wie Monitor, Farbdrucker, Proof- und Belichtungsgerät in ihrer Farbwiedergabe aufeinander abgestimmt werden. Farbwerte für CMYK lassen sich numerisch definieren und dürfen von den jeweiligen Geräten nur innerhalb der Toleranz differenziert wiedergegeben werden.


Kalligraphie

Unter Kalligraphie (aus dem Griechischen „kalligraphía“ = das Schönschreiben) versteht man die Kunst des Schönschreibens von Hand mittels Breitfeder, Pinsel oder Stift.


Kapitälchen

Kapitälchen sind Großbuchstaben in der Größe der kleinen Buchstaben.


Kopfsteg

Der unbedruckte Raum zwischen Satzspiegel und oberem Papierrand heißt Kopfsteg.


Korrekturzeichen

Korrekturzeichen sind genormte Zeichen, die beim Korrekturlesen verwendet werden, um eine eindeutige und klare Korrektur des Textbildes einer Drucksache vor dem Druck zu gewährleisten. Für den deutschen Sprachraum sind diese Zeichen in DIN 16511 festgelegt, auf die sich der Duden 1 (Rechtschreibung) bezieht.


Kursiv

Der kursive Schriftschnitt ist aus der Kursive, die ihren Ursprung in der römischen Privathandschrift hat, entstanden. „Kursiv“ bezeichnet wie auch „italic“ oder „oblique“ eine schräg gestellte Schrift.


Kolumne

Mit Kolumne ist die Satzspalte einer Seite gemeint. Auch eine wiederkehrende Artikelserie eines Autors wird Kolumne genannt.


Kompress

Kompress ist eine sehr enge Variante des Zeilenabstands, in der der Zeilenabstand der Schriftgröße entspricht und somit kaum ein Zwischenraum zwischen den einzelnen Zeilen verbleibt.


Kontern

Kontern meint die spiegelbildliche Wiedergabe einer Druck- oder Kopiervorlage.

 

Kontrollkeil

Ein Kontrollkeil – auch Kontrollstreifen – ist ein Element zur Kontrolle des Druckbogens auf Farbdichte, Passer etc.


Layout

Früher wurde mit Layout der gestalterische Entwurf eines Werbemittels oder einer Publikation beschrieben. Heute meint man hingegen den fertigen Seitenaufbau auf dem Bildschirm.


LCD

LCD steht für Liquid Crystal Display, zu Deutsch „Flüssigkristallanzeige“. LCD-Monitore basieren auf einem Gitter (Matrix) von Flüssigkristallen, die durch Stromimpulse ihre Lichtreflexion ändern. Die leichten und flachen Farb-LCDs werden vor allem in portablen Notebook-Computern verwendet. Seit 1997 wird diese Technologie auch in großen Monitoren eingesetzt.


Lead

Als Lead wird im angelsächsischen Raum der Leitartikel oder Aufmacher in Zeitungen bezeichnet. Generell ist ein Lead ein Vorspann oder Einleitungstext, der vom Titel in den Text führen soll, indem er in knapper Form Inhalte zusammenfasst und Leseanreize schafft. bei den Gemeinen auf, wodurch die Buchstaben auf das Wesentliche reduziert erscheinen. Die serifenbetonte Linearantiqua zeichnet sich durch eine gleiche Strichstärke einschließlich der Serifen aus.


Litho

Litho ist die veraltete Bezeichnung für einen kopierfertig gerasterten Film, von dem man reproduzieren konnte. Der Begriff stammt aus dem Griechischen (líthos = Stein, graphein = schreiben) und beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Steindrucken.


lpi

Die Rasterweite beim Druck wird oft in lines per inch (lpi), zu Deutsch „Linien pro Zoll“, angegeben. Je größer die Rasterweite ist, desto kleiner sind die Punkte und entsprechend höher sind dann Auflösung und Qualität.


Leiche

Mit Leiche meint man die versehentliche Auslassung von Wörtern, Satzteilen oder ganzen Sätzen im Text.


Ligatur

Ligaturen sind Zeichen aus zwei, seltener drei miteinander verbundenen Buchstaben, die im Bleisatz auf einen Schriftkegel gegossen wurden.


Linearantiqua

Bezeichnung aus der Schriftklassifikation nach DIN. Die serifenlose Linearantiqua – auch Groteskschrift – ist zu Beginn des 19. Jh. entstanden. Schriften dieser Gruppe weisen als besonderes Merkmal neben einer mehr oder weniger gleichmäßigen (linearen) Strichstärke den Verzicht auf Serifen und An- und Abstriche


Majuskel

Majuskeln (aus dem Lateinischen „major“ = größer) sind die Großbuchstaben des Alphabets.


Makros

Mit Makros sind vordefinierte Befehlssequenzen gemeint, die automatisch auf Kommando eine Abfolge von Befehlen ausführen. In der Typografie sind beispielsweise Stilvorlagen oder Druckformate Makros.


Marginalie

Randbemerkungen, die dem Leser Erläuterungen und/oder Abbildungen bieten, nennt man Marginalien. Diese stehen neben der Satzspalte und ihre Schriftgröße ist stets kleiner als die des Grundtextes.


Matrix

Als Matrix wird die quadratische Einteilung in kleinste Informationseinheiten bei der Belichtung einer Datei bezeichnet. In einer Matrix von 8 x 8 Einheiten kann man beispielsweise 64 Graustufen erreichen.


Montage

In der Montage werden die Einzelteile aus Papier zu ganzen Seiten montiert. Als Vorlage für die Montage dient ein Montagebogen, auf dem der Satzspiegel mit dem Grundlinienraster aufgedruckt ist. Die konventionelle Montage wird allerdings immer mehr abgelöst durch den Umbruch am Bildschirm.


MPEG

Als MPEG (Motion Picture Expert Group) bezeichnet man ein Datenformat zur Komprimierung digitaler Videobilder.


Mengensatz

Als Mengensatz oder Werksatz wird ein solcher Satz bezeichnet, der in großen Mengen nach immer gleichen Parametern (Grundeinstellungen) hergestellt werden kann.


Metteur

Metteur war im Bleisatz die Berufsbezeichnung für den Schriftsetzer, der den Satz zu Seiten umbricht und druckfertig macht.


Minuskel

Minuskeln (aus dem Lateinischen „minor“ = kleiner) oder Gemeine sind die Kleinbuchstaben des Alphabets.


Moiré

Moirés sind Interferenzmuster in gerasterten Bildern, die entstehen, wenn ein bereits gerastertes Bild nochmals eingescannt wird.


Netzwerk

Wenn mehrere Computer miteinander verbunden sind, spricht man von einem Netzwerk. Meistens werden dann die Daten zentral von einem Server verwaltet. Verschiedene Hersteller sorgen für die Verkabelung und die softwaremäßige Kommunikation. LocalTalk, PhoneNet, EtherNet, Novell oder LAN (Local Area Network) sind Produktenamen, die mit Netzwerken in Verbindung stehen.

 


 

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Was ist eigentlich ...

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