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Ganzseitenumbruch
Beim Ganzseitenumbruch werden ganze Zeitungsseiten am Bildschirm zusammengefügt und nicht in Form von Papierschnipseln geklebt. Damit das Layout auf diese Weise komplett am Bildschirm erfolgen kann, wird häufig ein Redaktionssystem vorausgesetzt.
Geviert
Mit Geviert bezeichnet man ein immaterielles Quadrat mit der Seitenlänge der Schriftgröße, d. h., das Maß zwischen der Ober- und der Unterlänge auf die Breite umgesetzt ergibt das Geviert (vgl. em-space).
Glatter Satz
Als glatter Satz wird ein aus der gleichen Grundschrift gesetzter Text bezeichnet.
Goldener Schnitt
Beim goldenen Schnitt handelt es sich um eine Regel zur Konstruktion harmonischer Proportionen, welche besagt, dass sich das kürzere Teilstück einer Strecke zum längeren Teilstück wie das längere zur gesamten Strecke verhalten muss. Es ergibt sich ein Zahlenverhältnis von 1:1,618. Beim typografischen Gestalten lässt sich der goldene Schnitt auf das Verhältnis von Abständen, Schriftgrößen, Seitenproportionen etc. anwenden.
Grad
Der Grad oder Schriftgrad erstreckt sich von der Oberkante eines Buchstabens mit Oberlänge bis zur Unterkante eines Buchstabens mit Unterlänge. Im Bleisatz gab es festgelegte Schriftgrade, die in typografischen Punkten angegeben wurden (z. B. 4, 5, 6, 7 ... 36, 48, 60, 72 Punkt). Heute kann der Schriftgrad stufenlos verändert werden.
Grotesk
Grotesk oder Groteskschrift ist die fachsprachliche Gattungsbezeichnung für eine serifenlose Linearantiqua.
Guillemets
Guillemets ist zunächst eine andere Bezeichnung allgemein für Anführungszeichen, wird aber vor allem für die so genannten französischen Anführungszeichen verwendet. Diese werden im französischen und schweizerischen Kulturraum mit der Spitze nach außen und einem Spatium, im Deutschen mit der Spitze nach innen und ohne Spatium dargestellt.
Hairline
Hairline (Haarlinie) ist die Bezeichnung für eine feine Linie mit einer Schriftstärke von ca. 0,3 mm.
Halbton
Eine Bildvorlage mit kontinuierlichen Tonwertabstufungen, z. B. ein Dia, ein Papierfoto. Im Gegensatz dazu zeigt ein Strichbild nur Schwarz und Weiß ohne Zwischenstufen, z. B. eine Tuschzeichnung.
Handout
Bei Handout oder Thumbnail handelt es sich um starke Verkleinerungen von Bildern oder Seitenlayouts, um dadurch Ressourcen zu sparen Hängender Einzug Beim hängenden Einzug hat die erste Zeile eines Absatzes einen kleineren Abstand zum linken Rand als die nachfolgenden Textzeilen und ist somit länger. Der hängende Einzug dient zur optischen Gliederung von Texten.
HTML
HTML steht für HyperText Markup Language, also Sprache zur Beschreibung von Hypertext. HTML dient im World Wide Web (WWW) zur Formatierung der Seiten und basiert auf SGML. Mit HTML wird die logische Struktur eines Dokuments definiert. Das entsprechende Layout wird vom jeweiligen Web- Browser auf Basis der Struktur erstellt, d. h., HTML bestimmt z. B. die Größe eines bestimmten Textes. Die jeweilige Schriftgröße, in der der Text tatsächlich angezeigt wird, wird hingegen vom Web-Browser bestimmt. Die Befehle in HTML werden als Tags bezeichnet. Ein Tag besteht aus einem Befehlswort, das die Art der Formatierung und durchzuführenden Aktionen angibt. Dem Befehlswort nachgestellt sind die einzelnen Attribute. Zur Einleitung des Befehls steht dieser in einer Klammer z. B. für die Größe der Textdarstellung (<FONT SIZE=4>). Zur Aufhebung ist der Klammer noch ein Schrägstrich zugefügt, z. B. (</FONT>). Der Tag <META> erlaubt die Angabe von Informationen über das Dokument. Diese Informationen werden von Suchmaschinen ausgewertet. Darüber hinaus ist es möglich, über einen Tag eine andere Website automatisch aufzurufen. HTML wurde am CERN (European Organization for Nuclear Research) entwickelt. Die Weiterentwicklung erfolgt durch das World Wide Web Consortium (W3C). Die von W3C beabsichtigte Vereinheitlichung der HTML-Sprache wurde durch Weiterentwikklung und Einführung von zusätzlichen Parametern durch Web-Browser- Hersteller untergraben.
Hausfarbe
Als Hausfarbe werden solche Farben gewertet, die ein Kunde generell und unverändert für alle seine Drucksachen verwendet und die als Teil der Corporate Identity oder des Corporate Designs seines Unternehmens gilt.
Hit
Unter Hit versteht man im Internet die Anfrage eines Browsers nach einer Datei, hervorgerufen durch das Anklicken eines Links durch den Anwender und die darauf folgenden Datentransfers für den Aufbau der Website. Eine Homepage enthält gewöhnlich mehrere Bilddateien, die alle neben der eigentlichen HTML-Datei geladen werden. Jede dieser Anfragen wird als Hit bezeichnet. Bei einer Website von 20 Bild- und Textdateien ruft ein einziger Besucher 20 Hits hervor.
HKS
HKS bezeichnet ein Farbmodell, bestehend aus 86 Farbtönen, die in Bezug auf verschiedene Papiersorten gemischt werden, um einheitliche Farbgebung in verschiedenen Medien zu erreichen. HKS-Farben gibt es für Lacke, Bauten, Textilien, Kunststoff und für den Druck. HKS deutet auf die Hersteller: H = Hostmann-Steinberg GmbH, K = K+E Druckfarben, S = H. Schmincke & Co.
Hurenkind
Ein Hurenkind ist eine einzelne, letzte Zeile eines Absatzes, die am Anfang einer neuen Spalte oder Seite steht. Da dieses nicht nur optisch unharmonisch wirkt, sondern auch den Leserhythmus unnötig stört,sollten solche Umbrüche vermieden werden.
Impressum
Das Impressum ist ein presserechtlich erforderlicher Erscheinungsvermerk, der Angaben über Verleger, Herausgeber, Drucker, Redakteure etc. in Zeitungen, Zeitschriften, Büchern u. Ä. macht.
ISDN
ISDN steht für Integrated Services Digital Network und integriert Telekommunikationsdienste wie Telefon, Fax und Datenübertragung in einem Netz. Durch die digitale Übertragung wird bei Telefongesprächen die Übertragungsqualität stark verbessert und bei Datenübertragung die Übertragungsgeschwindigkeit um das Zweifache gegenüber einem analogen Netz erhöht. Außerdem erlaubt ISDN gegenüber den herkömmlichen analogen Netzen neben der gleichzeitigen Verwendung von Telefon und Fax das Anklopfen (Funktion, die dem telefonierenden Angerufenen mitteilt, dass eine zweite Person anruft), detaillierte Rechnungsaufstellung (durch einen Einzelgesprächsnachweis kann jedes geführte Telefonat auf Länge und Kosten überprüft werden), Rufnummererkennung (dabei wird die Rufnummer des Anrufers, sofern diese nicht von diesem unterdrückt wird, übermittelt), Anrufweiterleitung und andere Zusatzdienste.
ISO
Das internationale Normierungsinstitut „International Organization for Standardization“ (ISO) wurde 1946 in Genf als länderunabhängige Einrichtung gegründet. Dem Institut gehören heute über 100 Länder an. Ziel der ISO ist es, entwickelte Standards und Aktivitäten zur Bildung von Standards zu fördern und zu verbreiten. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden als internationale Standards publiziert. Die Mitglieder der ISO sind die in einem Land am meisten respektierten Normeninstanzen. Jeweils nur ein Normungsinstitut eines Landes kann Mitglied der ISO werden. Die ISO selbst arbeitet völlig dezentralisiert mit über 2.700 Komitees, Subkomitees und Arbeitsgruppen. Durch die ISO wurde das so genannte OSI-Schichtenmodell entwickelt. Italic Italic ist die angelsächsische Bezeichnung für den kursiven Schriftschnitt.
JPEG
Als JPEG (Joint Photographic Experts Group) bezeichnet man ein Kompressionsverfahren für Grafikdateien. Dabei beschränkt sich JPEG nicht auf das Packen von Bilddaten nach den üblichen Algorithmen, sondern beinhaltet raffinierte Verfahren, die selektiv einzelne Bildinformationen löschen, ohne dabei den optischen Gesamteindruck zu zerstören. JPEG eignet sich daher gut für Bilder mit Farbübergängen, wie sie z. B. in gescannten Fotografien vorkommen.
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