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Glossar

 

 


 

Akzidenz

Gelegenheitsdruckarbeit, die nicht zum Buch-, Zeitungs- oder Zeitschriftendruck gehört (z. B. Drucksachen, Formulare, Prospekte, Anzeigen) und somit nicht periodisch erscheint.

 

Alinea

Als Alinea (aus dem Lateinischen „ a linea“ = von der Linie) wird die jeweils erste Druckzeile einesneuen Abschnitts/Absatzes bezeichnet.

Anzeigenspiegel
Die übersichtliche Darstellung der Anzeigen einer Zeitungs- oder Zeitschriftenausgabe.

 

ASCII

Der American Standard Code for Information Interchange (ASCII) ist ein standardisierter 7-Bit-Zeichensatz, mit dem insgesamt 128 Zeichen (Buchstaben a-z in Groß- und Kleinschreibung, die Ziffern 0-9 sowie Interpunktions- und Sonderzeichen) definiert werden. Dabei ist eine Zahl von 0-128 jeweils einem Zeichen zugeordnet. Die von IBM entwickelte erweiterte ASCIITabelle enthält 255 Zeichen. 256 Zeichen sind
durch je eine 8-stellige Binärzahl kodiert.

 

Auflösung

Texte und Bilder werden am Monitor durch eine Vielzahl von Bildpunkten dargestellt. Die Anzahl der Bildpunkte auf dem Bildschirm, sowohl in waagrechter als auch in senkrechter Richtung, ergibt die Auflösung. Je mehr Bildpunkte je Bildfläche, desto höher die Auflösung und desto besser die Qualität der Darstellung. So ist beispielsweise für digitale Fotografien eine hohe Bildauflösung erforderlich. Die Angabe der Auflösung erfolgt in dpi (dots per inch – Punkte pro Zoll; 1 Zoll = 2,54 cm). Bei einem 17 Zoll (43 cm)-Monitor sind z. B. 1.024 mal 768 Bildpunkte üblich.

 

Ausgleichen

Die optische Angleichung der Buchstabenzwischenräume, vor allem beim Versalsatz, wird als Ausgleichen bezeichnet. Außerdem versteht man darunter den optischen Ausgleich von Zeilenabständen in Titeln sowie die Möglichkeit, Bindestriche oder Serifen über die Satzspalte hinausreichen zu lassen (optischer Randausgleich).

 

Ausschießen

Die systematische Anordnung der einzelnen Druckseiten in der Druckform, um beim anschließenden Falzen des Bogens die korrekte Reihenfolge zu erhalten.

 

Ausschließen

Im Bleisatz ein Arbeitsvorgang zum Erzielen gleich langer Zeilen (Blocksatz) durch gleichmäßige Vergrößerung bzw. Verringerung der Wortzwischenräume. Eine moderne Spielart des Ausschließens stellt das Trennprogramm des Computers dar.

 

Austreiben

Die Textelemente einer Zeile werden durch starkes Spationieren der Buchstaben- und Wortabstände auf die gewünschte Breite gebracht (Blocksatz).

 

Banner

Englisch für „Werbeband“, handelt es sich hierbei um eine auf einer Website integrierte Grafik, die oft mit einem Hyperlink hinterlegt ist. Zur Auswertung des Zielgruppenverhaltens sind diese Links fast immer mit einem Protokollmechanismus zur Erfassung von AdClicks ausgestattet.

 

Banner-Rotation

Dank dieser Technik können Banner auf einer bereits aufgerufenen Webpage dynamisch ausgetauscht werden. Neben dem Banner wird die dargestellte Website durch den Befehl eines Browsers „refreshed“, also neu aufgebaut.

 

Bastardschrift

Eine Schrift, die charakteristische Merkmale zweier Schriftarten vermischt, wie z. B. die von Fraktur und Antiqua.

 

Beschnitt

Der Beschnitt bezeichnet den Bereich einer Drucksache, der über das Seitenformat hinausragt und auch gestaltet werden muss. Bei der buchbinderischen Verarbeitung wird dieser Bereich – bei Offsetdrucksachen beträgt er normalerweise 3 mm – abgeschnitten.

 

Bit

Entstanden aus der Verschmelzung von „binary digit“, ist Bit die kleinste Darstellungseinheit für Daten in binärer Zahlendarstellung. Ein Bit kann die Werte binär 0 und 1 annehmen. 8 Bit entsprechen 1 Byte.

 

Blankschlagen

Auf einer Seite werden Räume ausgespart, um nachträglich aktuell nicht verfügbare Druckelemente (z. B. Bilder, Grafiken, Tabellen) montieren zu können.

 

Blindmuster

Mit unbedrucktem Papier werden Muster erstellt, um auf diese Weise die Ausführung vorab zu visualisieren (z. B. Dicke oder Gewicht einer Drucksache).

 

Blindtext

In der Entwurfsphase wird ein beliebiger Text in der richtigen grafischen Aufbereitung anstelle des endgültigen Textes im Layout eingefügt. Auf diese Weise kann die optische Wirkung der betreffenden Textelemente gezeigt werden.

 

Blindzeile

Als Blindzeile wird eine Leerzeile bezeichnet, die durch die Zeilenschalttaste erzeugt wird.

 

Blitzer

Als Blitzer werden die weißen Randzonen bezeichnet, die entstehen, wenn im Druck zwei Farben nicht passgenau aneinander gedruckt werden.

 

Body Copy

Die Body Copy, auch als Fließtext oder Grundtext bezeichnet, ist die Haupttextmenge einer Drucksache, die nicht als Überschrift, Legende o. Ä. ausgezeichnet ist.

 

Brotschrift

Diese Bezeichnung leitet sich aus der Zeit des Bleisatzes ab, als diese Grundschrift den hauptsächlichen Verdienst des Setzers sicherstellte. Heute bezeichnet Brotschrift eine viel gebrauchte Schrift.

 

Browser

Abgeleitet aus dem Englischen „to browse“ (grasen, schmökern), meint Browser eine Software, die ein schnelles überblickartiges Durchblättern von Dateien, Programmen und Systemkomponenten gestattet. Um im Internet „surfen“ zu können, ist ein Browser notwendig. Diese Basissoftware stellt die Verbindung zum World Wide Web her und ermöglicht den Abruf von multimedialen Daten (Text, Bild, Musik etc.).Bekannte Browser sind der Netscape Communicator und der Microsoft Internet Explorer. Mit Plug-ins lässt sich die Fähigkeit des Browsers erweitern.

 

Bullet

Ein Punkt oder ein anderes Sonderzeichen, das in einer Liste als Aufzählungszeichen verwendet wird.

 

Byte

Acht zusammenhängende Bits stellen ein Byte dar. Bei einem Lochstreifen bedeutet eine Reihe ein Byte. Mit 8 Bits können 28 = 256 Zustände codiert werden (Buchstaben, Sonderzeichen oder Ziffern). Die Abkürzung ist B. Die Speicherkapazität von Datenträgern wird in Bytes gemessen. 1 Kilobyte (KB) entspricht 1.024 Byte. 1.000 KB = 1 Megabyte (MB), 1.000 MB =1 Gigabyte (GB). Jede Dezimalziffer lässt sich durch ein Byte darstellen.

 

Cap

Kurzform für Englisch „capital“ (Großbuchstabe).

 

CCD

Abkürzung für „Charge Coupled Device“ (ladungsgekoppelter Elektronikbaustein). CCDSensoren werden als Fotozellen bei Scannern eingesetzt. Sie vermögen, das eintreffende Licht in elektrische Signale unterschiedlicher Stärke umzuwandeln.

 

Chip

Ein Chip ist ein sehr kleines, aus Silizium hergestelltes Halbleiterblättchen, das einen integrierten Schaltkreis oder eine Gruppe solcher Schaltungen trägt und auf dem Daten und Informationen gespeichert werden können. Die Verwendung im Computer erklärt einerseits die hohe Speicherkapazität und andererseits den schnellen Zugriff auf die gespeicherten Daten. Man unterscheidet logische Chips (Steuerchips, die Festprogramme für immer gleiche Abläufe enthalten) und Speicherchips, auf denen beliebige Programme oder Daten gespeichert und wieder gelöscht werden können.

 

Cicero

Dieses typografische Maß entspricht 12 Didot-Punkten (ungefähr 4,5 mm Schrifthöhe). Die Bezeichnung leitet sich von dem römischen Redner Cicero ab, für dessen Werke erstmalig dieser Schriftgrad verwendet wurde.

 

Client

Als Client bezeichnet man einen Computer, der vom Server Daten empfängt.

 

CMYK

CMYK – auch häufig als Europaskala bezeichnet – ist ein subtraktives Farbmodell, bestehend aus den vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black. Das K im Namen steht für „key“ (Schlüssel), weil es sich dabei um eine errechnete Tiefenzeichnung handelt. Das K wurde als Buchstabe gewählt, um eine erwechslung mit dem B aus RGB zu vermeiden. Subtraktiv deshalb, weil in der Mischung die drei Farben CMY alles Licht absorbieren und Schwarz ergeben.

 

Color Management

Ein Color Management soll eine gleich bleibende Wiedergabequalität (Farbe, Helligkeit, Kontrast etc.) digitaler Bilder gewährleisten – und zwar unabhängig von der verwendeten Software oder von bestimmten Monitoren oder Druckern.

 

CPU

Die Central Processing Unit (CPU) ist das Herz des Computers, auch Zentraleinheit. Gemeint ist damit in der Umgangssprache oft der eigentliche Rechner in seinem Gehäuse, genau genommen ist es jedoch nur der Mikroprozessor in Form eines wenige Quadratzentimeter großen Silizium-Chips mit Millionen von Transistoren, die jede Sekunde Millionen von Rechenoperationen durchführen können. Intel-Prozessoren herrschen in der Windows-Welt vor, Motorola-Prozessoren bei Apple.

 

Cursor

Die Anzeigemarke auf dem Bildschirm bezeichnet man als Cursor.

 


 

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